In und um München herum werden die Immobilienpreise am stärksten steigen - aber wer kann sich dort schon ein Haus leisten?

Zehn Städte und Kreise für preisbewusste Hauskäufer, die zudem ein hohes Wertsteigerungspotenzial versprechen.

 

Hohe Wertsteigerungen in München nutzen nur wenigen

Die beste Mischung aus niedrigem Preis und hoher Wertsteigerung gibt es in Niedersachsen

Auch Orte aus NRW, Bayern und Baden-Württemberg sind unter den Top 10

 

Wer auf maximale Rendite aus ist, der muss sich jetzt in Heilbronn ein Haus kaufen. Laut Prognose des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes (HWWI) werden die Immobilienpreise dort bis 2030 derart steigen, dass ein 100-Quadratmeter-Haus einen Reingewinn von 150.000 Euro einbringt. Ähnlich steil nach oben geht es in München und dem Umland wie dem Landkreis München

und den Städten Erding, Ebersberg, Dachau und Freising.

 

Das Problem: Ein Hauskauf in diesen Regionen ist schon jetzt eher etwas für betuchte Bürger. Der Quadratmeter in München kostet

rund 6.400 Euro, mehr als dreimal mehr als der Bundesdurchschnitt. Selbst die Preise in Heilbronn liegen mit 2.182 Euro noch 24 Prozent über dem deutschen Schnitt.

 

Der Trend zieht sich durch: Die 27 Städte und Landkreise, die in den kommenden 14 Jahren die höchsten Renditen versprechen, sind schon jetzt überdurchschnittlich teuer.

 

Hier finden Sie die Orte in denen Sie heute unterdurchschnittliche Preise bezahlen - und trotzdem bis zum Jahr 2030 mit einer ordentlichen Wertsteigerung Ihrer Immobilie rechnen können. 

#10. Nienburg (Weser) - Niedersachsen

Auf halbem Wege zwischen Bremen und Hannoversind Häuser günstig: Der Quadratmeter kostet hier derzeit rund 1.020 Euro, 42 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Die prognostizierte Wertsteigerung ist mit 0,2 Prozent pro Jahr zwar nicht überragend, aber immer noch positiv und besser als in den meisten anderen Regionen. Bis 2030 würde ein 100-Quadratmeter-Haus so um rund 3.200 Euro im Wert steigen.

 

#9. Grafschaft Bentheim - Niedersachsen

An der niederländischenGrenze gibt es den Quadratmeter derzeit im Schnitt für 1.449 Euro, was immerhin noch 18 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Mit 0,7 Prozent Wertsteigerung pro Jahr gehört die Grafschaft Bentheim zu den Top100-Regionen in Deutschland. Für ein 100-Quadratmeter-Haus bedeutet das bei 145.000 Euro Kapitaleinsatz bis 2030 einen Gewinn von fast 15.000 Euro.

  

#8. Schwäbisch Hall - Baden-Württemberg

Der Landkreis Schwäbisch Hall steht quasi synonym für Häuslebauer. Am Sitz der größten deutschen Bausparkassekostet der Quadratmeter mit 1.521 Euro rund 14 Prozent weniger als im Bundesdurchschnitt. Und auch die Aussichten sind bestens: Pro Jahr steigt der Preis um 1,0 Prozent, was einem 100-Quadratmeter-Haus bis 2030 zu fast 22.000 Euro mehr Wert verhilft.

 

#7. Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim - Bayern

Zwischen Würzburg und Nürnbergzahlen Sie für den Quadratmeter derzeit 1.383 Euro, 21 Prozent unter Bundesdurchschnitt. Die Preise sollen hier laut HWWI pro Jahr um 0,7 Prozent steigen. Ein 100qm-Haus kostet damit heute weniger als 140.000 Euro und soll im Jahr 2030 rund 14.000 Euro mehr wert sein.

 

#6. Coesfeld - Nordrhein-Westfalen

Fast genauso teuer wie in Neustadt ist der Quadratmeter im münsterländischen Coesfeld: 1.391 Euro. Aber hier steigen die Preise schneller. Pro Jahr geht es um 0,8 Prozent nach oben. Das macht sich nach 14 Jahren bemerkbar. Besitzer eines 100qm-Hauses werden dann einen Gewinn von fast 16.000 Euro verbucht haben.

 

#5. Rotenburg (Wümme) - Niedersachsen

Das Bremer Umland ist ein Geheimtipp für Immobilienkäufer: In Rotenburg, nordöstlich in Richtung Hamburggelegen, kostet der Quadratmeter aktuell 1.321 Euro, was fast genau ein Viertel weniger ist als im Rest Deutschlands. Weil gleichzeitig die Preise um 0,7 Prozent pro Jahr steigen, soll ein 100qm-Haus hier 2030 rund 13.000 Euro mehr wert sein.

 

#4. Oldenburg (Landkreis) - Niedersachsen

Die Stadt Oldenburg landet in unserem Ranking nur auf Platz 315, der umliegende Landkreis dafür weit vorne. Hier erreicht der Quadratmeterpreis mit 1.534 Euro zwar den zweithöchsten in unseren Top 10, allerdings liegt die Region mit 1,3 Prozent Zuwachs pro Jahr auch in Sachen Wertsteigerung unter den 20 besten in Deutschland. Ein 100qm-Haus ließe sich also für 153.400 Euro kaufen und im Jahr 2030 mit rund 31.000 Euro Gewinn wieder verkaufen.

 

#3. Cloppenburg - Niedersachsen

Südlich angrenzend an den Landkreis Oldenburg sieht es noch besser aus: Cloppenburg verspricht mit 1,8 Prozent pro Jahr die dritthöchste Wertsteigerung unter allen vom HWWi untersuchten deutschen Städten und Kreisen. Weil die Preise hier aber mit 1.586 Euro pro Quadratmeter nicht mehr ganz so günstig sind, reicht es am Ende nur für Platz 3. Gemessen am absoluten Gewinn lohnt sich das aber: Ein 100qm-Haus in Cloppenburg wird 2030 rund 46.000 Euro mehr wert sein als heute.

 

#2. Straubing-Bogen - Bayern

Ähnlich wie in Oldenburg unterscheiden sich auch in Straubing Stadt und Landkreis deutlich. Die Gemeinde Straubing liegt nur auf Platz 290, der Kreis schafft es fast an die Spitze. Grund hierfür ist neben dem günstigen Quadratmeter-Preis von 1.384 Euro (21 Prozent unter Bundesdurchschnitt) auch die hohe Wertsteigerung. Mit 1,0 Prozent pro Jahr gehört Straubing-Bogen zu den Top 50 in Deutschland. Bis 2030 werden 100qm-Häuser hier also rund 20.000 Euro teurer.

 

#1. Emsland - Niedersachsen

Gewinner ist das Emsland: An der niederländischen Grenze unweit der Nordsee gibt es die beste Mischung aus günstigem Quadratmeter-Preis und hoher Wertsteigerung. Ersterer liegt mit aktuell 1.400 Euro rund 21 Prozent unter Bundesdurchschnitt, letztere gehört mit 1,1 Prozent im Jahr zu den 30 höchsten im Lande. Bis 2030 wächst der Wert eines 100qm-Hauses so um etwa 24.000 Euro.

 



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Aktualisiert am 14.07.2018

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